Ärzte Zeitung, 17.11.2009

Eine schillernde Reise durch den Körper

Bunte Figuren mit Comic-haften Kostümen, knallige Lichtprojektionen und viel Musik - so sieht das Musical "Der kleine Medicus" von Dietrich Grönemeyer aus.

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Bunte Figuren mit Comic-haften Kostümen, knallige Lichtprojektionen und viel Musik - so sieht das Musical "Der kleine Medicus" aus. Im Zentrum des Musicals steht der Junge Nanolino, dessen Traum es ist, einmal Arzt zu werden.

Foto: dpa - Bildfunk

HAMBURG (dpa). Held der Story ist ein kleiner Junge, Spitzname Nanolino (gespielt von Tim Müller). Bei einem Besuch in der Praxis des experimentierfreudigen Dr. X (Reinhard Brussmann) wird er unversehens in das größte Abenteuer seines Lebens gestürzt: Denn im Labor des Doktors aktiviert er aus Versehen die Schrumpfungsmaschine, die die medizinische Assistentin Micro Minitec (Melanie Bayer) entwickelt hat, und wird auf mikroskopische Größe verkleinert. Ohne es zu wissen, schickt Dr X. den geschrumpften Jungen dann in den Körper seiner Assistentin. Dort fährt Nanolino einmal quer durch den Magen-Darm-Trakt, über Mund, Speiseröhre und Magen bis zum Dünn- und Dickdarm - anschaulich in Szene gesetzt mit Hilfe projizierter Trickfilme.

Bekannte Moderatoren aus Kinderfernsehsendungen führen durch das Edutainment-Mitmach-Musical, in dem viel von Grönemeyers Lehren und Überzeugungen steckt. So vertraut sein Dr. X nicht nur auf modernste Medizintechnik, sondern auch auf traditionelle asiatische Heilmethoden und Naturarzneien. Grönemeyers Ziel ist es, Kinder für die Themen Gesundheit, Fitness und Bewegung zu interessieren - ohne erhobenen Zeigefinger. Bei der Premiere gab Grönemeyer aus dem Publikum heraus eine kleine Erkläreinheit.

Tourdaten: Hannover (5.12.), Stuttgart (12./13.12) und Bochum (19.12.). Im kommenden Jahr geht es weiter in Frankfurt/Main (9.1.), Berlin (23.), Duisburg (30.) und Wien (6.2.).

www.der-kleine-medicus.de

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