Ärzte Zeitung, 01.12.2011

Koffein in Espresso kann Schwangere gefährden

GLASGOW (eis). Espresso kann für Schwangere bedenkliche Mengen an Koffein enthalten, berichten schottische Forscher.

Sie haben das Heißgetränk in 20 Cafés getestet und pro Tasse Koffein-Mengen von 50 bis über 300 mg gefunden (Food & Function 2011, online 30. November).

Hoher Kaffeekonsum in der Schwangerschaft erhöht nach Studiendaten das Risiko für Fehlgeburten und niedriges Geburtsgewicht, so die Deutsche Gesellschaft für Ernährung.

Die DGE rät Schwangeren, nicht mehr als 300 mg Koffein pro Tag zu sich zu nehmen, was etwa drei mittleren Tassen normalen Filterkaffees entspricht.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Ärzte gehen auf Gegenkurs zu Schokoriegel und Cola

Pädiater sind alarmiert: Adipositas bei Kindern wird zunehmend zu einem sozialen Problem. Jetzt setzen sie ihre eigene Agenda und gehen auf Distanz zur Ernährungsindustrie. mehr »

Debakel für ASS

Acetylsalicylsäure schützt ältere Menschen nicht vor Herz-Kreislauferkrankungen - im Gegenteil: Ihr Sterberisiko ist erhöht. Dieses überraschende Ergebnis offenbart die ASPREE-Studie. mehr »

Doktor THC und Mister Cannabidiol

Cannabis steht im Verdacht, Psychosen durch den Wirkstoff THC auszulösen. Die Pflanze enthält aber auch antipsychotische Substanzen, die die Hirnfunktion in kritischen Bereichen normalisiert. mehr »