Ärzte Zeitung, 29.11.2012

Gesundheitsfördernd

Hunde und Katzen als treue Begleiter

Ob Katze, Hund, Hamster oder Vogel: Wer Haustiere hat, fühlt sich mit ihnen verbunden. Und sie haben auch einen gesundheitsfördernden Effekt.

Hunde und Katzen als treue Begleiter

Hund und Katze - nicht immer geht es zwischen beiden so geruhsam zu.

© shutterstock.com

NEU-ISENBURG. Hund und Katze vertreiben Einsamkeit und fördern die Gesundheit - als tierische Sozialarbeiter sind sie laut einer Studie aber zu wenig anerkannt.

Rund 22 Millionen Kleintiere leben in deutschen Haushalten.

Knapp drei Viertel der Deutschen sind der Ansicht, die gesellschaftliche Leistung von Haustieren werde nicht genügend geschätzt.

Das geht aus einer Studie des Tiernahrungs-Unternehmens Mars Petcare hervor. (eb)

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Panorama (30929)
[19.12.2012, 12:40:00]
Dr. Horst Grünwoldt 
Gesundheitsförderung
Das Wohlbefinden von vereinsamten Menschen wird gewiß durch einen vierbeinigen oder geflügelten Hausfreund gefördert. Auch dürfte die Fürsorge um das Heimtier einen hohen Beschäftigungswert haben.
Wenn zudem Kinder mit tierischen Kameraden aufwachsen, so entdecken sie nicht nur Lebewesen von anderer Art, sondern werden auch noch in die soziale Pflicht des regelmäßigen Um-sich-Kümmerns genommen.
Daß aber ausgerechnet ein großes Tiernahrungs-Unternehmen feststellt, daß Dreiviertel aller Deutschen die "gesellschaftliche" Leistung von Haustieren nicht genügend schätzt, dürfte vordergründig an dem noch zu steigernden Potential des Futtermittelverkaufs liegen.
Dabei nehmen doch schon in unseren Supermärkten die Regale von Heimtier-Nahrung längst mehr Platz ein, als die für Kleinkinder vorgesehenen Produkte.
Hat das etwa auch etwas mit (fragwürdiger) Wertschätzung zu tun?
Dr. med. vet. Horst Grünwoldt, Rostock zum Beitrag »

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