Ärzte Zeitung online, 24.03.2016

Terror in Brüssel

61 Menschen auf Intensivstation

Die Terroranschläge in Brüssel haben doch mehr Menschen lebensgefährlich verletzt als bislang angenommen.

BRÜSSEL. Die Zahl der bei den Brüsseler Terroranschlägen verletzten Menschen ist erneut nach oben korrigiert worden.

Nach am Mittwochabend veröffentlichten Zahlen erlitten nicht 270, sondern 300 Personen leichte oder schwere Verletzungen.

Die Hälfte von ihnen lag am Mittwoch noch in Krankenhäusern, wie das Gesundheitsministerium mitteilte.

61 Menschen mussten demnach auf einer Intensivstation behandelt werden. Die Zahl der Todesopfer liege unverändert bei 31, hieß es.

Der Anstieg der Zahl wurde unter anderem damit erklärt, dass eine Reihe von Verletzten infolge der Explosionen unter Hörproblemen litten. Sie meldeten sich teilweise erst mit Verspätung in den Krankenhäusern.

"Kriegsverletzungen" nach Explosionen

Bei den Schwerverletzten handelt es sich den Angaben zufolge meist um Menschen, die durch die Explosionen Verbrennungen erlitten und von Metallteilen in den Bomben getroffen wurden. Letztere hätten "Kriegsverletzungen" verursacht, teilte das Ministerium mit. (dpa)

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