Ärzte Zeitung online, 27.10.2017

Zeitumstellung

Umfrage: Frauen leiden besonders

HAMBURG. Am 29. Oktober ist es wieder so weit: Die Uhren werden eine Stunde zurückgestellt. Vor allem Frauen macht die Zeitumstellung zu schaffen. Das ist das Ergebnis einer Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK-Gesundheit mit bundesweit 3521 Befragten. Demnach haben Frauen im Vergleich zu Männern fast doppelt so oft Schwierigkeiten mit der Zeitumstellung (16 zu 28 Prozent). Insgesamt hatte bereits mehr als jeder Fünfte (22 Prozent) schon einmal körperliche oder psychische Probleme damit.

Drei Viertel aller Betroffenen fühlen sich müde und schlapp – bei den Männern sind es 70 Prozent, bei den Frauen sogar 79 Prozent. Insgesamt 60 Prozent haben Einschlafprobleme und mehr als ein Drittel kann sich schlechter konzentrieren. Zwölf Prozent gaben sogar an, depressive Verstimmungen zu haben. (dpa)

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[31.10.2017, 20:57:32]
Dr. Thomas Georg Schätzler 
Winterzeit in Deutschland ist unprofessionell, depressionsfördernd und Energiespar-Lüge zugleich!
Als die Uhren diesen letzten Sonntag im Oktober wieder von 02:59:59 MESZ auf 02:00:00 MEWZ zurückgestellt wurden und es diese Stunde zwischen 2 und 3 Uhr nachts gleich zweimal gab, blieben die Züge im EDV- und Internet-Zeitalter einfach stehen? Wie dumm ist das denn?

Vermutlich haben einige Politiker in Berlin ernsthaft darüber nachgedacht, dies auch auf Flugzeuge, Hubschrauber, Schiffe, LKW's, PKW's, Fahrradfahrer, Fußgänger und/oder Haustiere auszuweiten? Müsste man dann nicht auch 1 Stunde TV, Telefon, Mobilphone und Internet abschalten??

Unserem Sommer-/Winterzeit-Gesetzgeber ist bis dato immer noch nicht aufgegangen, dass im Sommer das Tageslicht auch o h n e ZeitumstelLung länger anhält, als im Winter. Und die Mitteleuropäische Zeit (MEZ) ist nicht mehr sklavisch an das wesentlich weiter westlich liegende Land Großbritannien (GB), das nach dem Brexit gar nicht mehr zur EU gehört, und damit an die Greenwich Mean Time (GMT) anzukoppeln.

Die Brexit-Briten machen denselben Zeitumstellungs-Quatsch wie wir - davon sollten wir uns lösen! Großbritannien (GB) hat wie selbstverständlich GMT als Greenwich Mean Time und auch BST (British Summer Time). Wir haben CET/MEZ (Central European bzw. Mitteleuropäische Zeit als Winterzeit) und CEST/MESZ (Mitteleuropäische Sommerzeit). Im UK und hier in D wird an denselben Tagen umgestellt, so dass bisher die Zeitdifferenz immer -1 Stunde blieb. M.E. entspricht unsere Sommerzeit MESZ aber eher den geographischen Gegebenheiten und sollte nie mehr umgestellt werden.

Die Anbindung an ein wie auch immer geartetes historisch-britisches Zeitzonen-Diktat mit GMT bzw. UTC (Universal Time Coordinated) sollte auch deshalb entfallen, weil die Briten sich nun mehrheitlich für den Brexit entschieden haben.

Mf + kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund  zum Beitrag »

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