Ärzte Zeitung, 09.02.2005

Lockrufe vom anderen Ufer

Vier Pinguin-Damen aus Schweden sollen die homosexuellen Humboldtpinguine des Bremerhavener Zoos verführen. Von den neuen Mitbewohnerinnen erhoffe sich der Zoo mehr Pinguin-Nachwuchs, sagte Direktorin Heike Kück.

Das Problem des Zoos: Drei der dort gehaltenen fünf Humboldtpinguin-Paare bestehen nur aus Männchen.

Jahrelang balzten die Pinguine, daß es für Betreuer und Zoobesucher eine Freude war. Doch Nachwuchs stellte sich nur spärlich ein. Stattdessen bebrüteten einige Paare einen Stein als Ei-Ersatz. Erst eine DNA-Analyse klärte, was äußerlich nicht erkennbar war: Drei der Paare sind homosexuell. Jetzt ist man gespannt, ob sich die schwulen Pinguine auseinander bringen lassen. (dpa)

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