Ärzte Zeitung, 09.02.2005

Lockrufe vom anderen Ufer

Vier Pinguin-Damen aus Schweden sollen die homosexuellen Humboldtpinguine des Bremerhavener Zoos verführen. Von den neuen Mitbewohnerinnen erhoffe sich der Zoo mehr Pinguin-Nachwuchs, sagte Direktorin Heike Kück.

Das Problem des Zoos: Drei der dort gehaltenen fünf Humboldtpinguin-Paare bestehen nur aus Männchen.

Jahrelang balzten die Pinguine, daß es für Betreuer und Zoobesucher eine Freude war. Doch Nachwuchs stellte sich nur spärlich ein. Stattdessen bebrüteten einige Paare einen Stein als Ei-Ersatz. Erst eine DNA-Analyse klärte, was äußerlich nicht erkennbar war: Drei der Paare sind homosexuell. Jetzt ist man gespannt, ob sich die schwulen Pinguine auseinander bringen lassen. (dpa)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3203)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Neue Arzneien zum Schutz vor Brüchen

Osteoporose wird oft übersehen. Der Welt-Osteoporose Tag rückt die Erkrankung ins Bewusstsein. Zum Schutz vor Frakturen werden derzeit neue Substanzen erprobt. mehr »

Vergangenheit, die nicht vergeht

Ramstein, Eschede, Loveparade in Duisburg: Großunglücke lassen bei Opfern und oft auch bei Einsatzkräften seelische Wunden zurück. Psychotraumatologen können den Betroffenen in der Regel gut helfen. mehr »

Politik hat die Bedeutung der Arzneimittelforschung erkannt

Gute Versorgungsideen sind in der Politik willkommen, stellte Gesundheitsminister Jens Spahn bei der Springer Medizin Gala zum Galenus-von-Pergamon-Preis klar. mehr »