Ärzte Zeitung, 06.09.2005

FUNDSACHE

Roboter hütet Kranke und schreibt Briefe

Der Roboter wird dem Menschen immer ähnlicher. In Japan, dem Mutterland der mechanischen Helfer, kommt jetzt ein Exemplar auf den Markt, das zehn Gesichter wiedererkennt und 10 000 Wörter versteht!

Angepriesen wird der einen Meter kleine und 30 Kilogramm leichte Humanoide als Haushaltshilfe und Privatsekretär. Wie der Nachrichtensender BBC berichtet, kann Wakamaru, so der Name des putzigen Roboters, unter anderem aufs Haus aufpassen, Patienten überwachen, Briefe aufnehmen und seinen Besitzer an wichtige Termine erinnert.

Hersteller Mitsubishi Schwerindustrie rechnet damit, daß die ersten Vertreter der neuen Generation bereits in diesem Monat verkauft werden können. "Das ist der Beginn einer Ära, in der Menschen und Roboter koexistieren können", schwärmte die Firma in ihrer Ankündigung. Billig wird diese Koexistenz allerdings nicht: Wakamaru kostet umgerechnet 11 500 Euro. (Smi)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3198)
Organisationen
BBC (453)
Mitsubishi (24)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Nicht immer geht's sofort zum Arzt

20- bis 50-jährige Patienten in Deutschland sind offenbar leidensfähig. Denn sie verschieben den Arztbesuch oft um Wochen oder Jahre, obwohl sie Beschwerden haben. mehr »

Extra-Vergütung für offene Sprechstunden

15:57 Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will Ärzte für offene Sprechstunden besser bezahlen. Die zusätzliche Vergütung soll es auch dann geben, wenn Ärzte Termine über die Terminservicestellen annähmen. mehr »

Bei Meniskusriss nicht vorschnell operieren

Ärzte sollten bei Meniskusrissen nicht gleich eine arthroskopische Operation einleiten. Oft kommen Betroffene auch mit Gymnastik und Physiotherapie zum Ziel. mehr »