Ärzte Zeitung, 04.11.2005

FUNDSACHE

Meckern und Jammern verboten!

Ob über das schlechte Wetter, den morgendlichen Stau, den Drucker, der schon wieder kaputt ist - egal, worum es geht, Jammern ist bei der Leipziger der IT-Firma Nutzwerk verboten.

Das steht sogar im Arbeitsvertrag. Konstruktive Kritik oder Verbesserungsvorschläge sind natürlich erlaubt. "Gemeint ist das sinnlose Meckern und Jammern über alles mögliche, ohne das Ziel und die Absicht, die Ursache des Ärgers selber ändern zu wollen", wird auf der Website www.freuteuch.de erklärt.

Diese Website hat Geschäftsführerin Ramona Wonneberger eingerichtet. Hier kann sich jeder, der sich über irgendetwas ärgert, austoben - übrigens nicht nur die Firmen-Mitarbeiter.

Warum das alles? "Sinnloses Meckern und Jammern beeinflussen das eigene Wohlbefinden und das der zuhörenden Menschen negativ", erklärt Wonneberger. "Meckern und Jammern verpesten die Arbeitsatmosphäre und wirken sich damit negativ auf die Arbeitsergebnisse aus." (ug)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3198)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Zufallsbefunde – Wer sucht, der findet

Bei der bildgebenden Diagnostik kann es vorkommen, dass unerwartet ein Befund jenseits des eigentlichen Anlasses auftaucht. Das sollte man den Patienten klarmachen – vorher. mehr »

Streit um "Strafgebühr" im Krankenhaus

KBV-Chef Gassen fordert für Patienten, die mit Bagatellerkrankungen in die Notfallambulanz der Kliniken kommen, eine Gebühr. Das hält die DKG für "schlicht falsch". Die Linke mutmaßt: "Notaufnahmen nur für Reiche"? mehr »

Das hilft bei "Fettleber"

Patienten mit nichtalkoholischer Fettleber können sich selbst helfen - indem sie gesünder leben. Forscher haben Biomarker ausfindig gemacht, die offenbar die Veränderung der Leberfibrose vorhersagen können. mehr »