Ärzte Zeitung, 31.07.2006

Lebensretter muß zahlen

Mohamed Miri, Lebensretter aus Antwerpen, hat für seine mutige Tat eine Rechnung bekommen.

Drei Wochen nachdem der 42jährige eine junge Frau vor dem Ertrinken gerettet hat, flatterte ihm eine Zahlungsaufforderung über 67,19 Euro für den Krankenwagen ins Haus.

Miri, selbst kein guter Schwimmer, hatte beim Sprung in den Kanal schmutziges Hafenwasser verschluckt und wurde ins Krankenhaus gebracht. "Also ist er ein Patient", erklärte der Rettungsdienst. "Er wurde befördert und muß für die Fahrt bezahlen." (dpa)

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