Ärzte Zeitung, 13.10.2006

US-Firma für Klon-Kätzchen macht dicht

SAN FRANCISCO (dpa). Eine kalifornische Biotechnikfirma, die vor zwei Jahren erstmals ein Kätzchen auf Bestellung klonte und für 50 000 Dollar verkaufte, hat den Betrieb eingestellt.

Die Firma nehme keine Aufträge mehr an, weil sie "bis jetzt keine Technologie entwickeln konnten, die das Klonen von Haustieren wirtschaftlich rentabel machen würde", zitierte der "San Francisco Chronicle" am Mittwoch aus einer Firmenmitteilung.

Das Unternehmen Genetic Savings and Clone bei San Francisco hatte seit 2004 zwei Katzen geklont, darunter "Little Nicky", einen Klon von Kater "Nicky", der 2003 17jährig gestorben war. Die Katzenbesitzerin bezahlte damals 50 000 Dollar (40 000 Euro) für das neun Wochen alte Klon-Kätzchen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Drastisch veränderte Mundflora bei Krebs

Beim Plattenepithelkarzinom der Mundhöhle ist die Zusammensetzung des oralen Keimwelt im Vergleich zu Gesunden drastisch verschoben. mehr »

Engagement, das Früchte trägt

Jungen Menschen fehlt es an Gespür für ehrenamtliches Engagement? Ein Vorurteil, wie sich bei der Springer Medizin Gala gezeigt hat. Deutlich wurde auch, dass Engagement für Hilfsbedürftige auch den Sinn für das Politische schärft. mehr »

So wird Insulin für Diabetiker produziert

Hinter den Toren des Industrieparks Höchst bieten sich faszinierende Einblicke in die Welt der Hochleistungs-Biotechnologie: Milliarden von E.coli-Bakterien produzieren hier das für Diabetiker überlebenswichtige Insulin. mehr »