Ärzte Zeitung, 12.06.2007

FUNDSACHE

Männer können doch besser Karten lesen

Nicht nur das Geschlecht, sondern auch die sexuelle Orientierung beeinflusst die Fähigkeit eines Menschen, eine Straßenkarte zu lesen. Das haben Forscher der Universität Warwick in England herausgefunden. Demnach finden sich heterosexuelle Männer in Stadtplänen am besten zurecht, wie der "Daily Telegraph" berichtet. Für heterosexuelle Frauen dagegen sind Straßenverzeichnisse in der Regel ein Buch mit sieben Siegeln.

Homosexuelle Männer haben mit den Straßenkarten größere Schwierigkeiten als Geschlechtsgenossen, die auf Frauen stehen, ermittelten die Forscher um Professor Elizabeth Maylor. Schwule wiederum können mit den abstrakten Plänen besser umgehen als Lesben, die sich jedoch immer noch ein bisschen besser darin zurechtfinden als heterosexuelle Frauen. Maylor und ihre Kollegen werteten Daten von 198 000 Probanden im Alter zwischen 20 und 65 Jahren aus. (Smi)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3196)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Rätselhafter Demenz-Rückgang

Eine US-Studie deutet erneut auf eine fallende Demenz-Inzidenz, und zwar besonders in Geburtsjahrgängen ab 1925. Wisssenschaftliche Erklärungen für die Beobachtung fallen schwer. mehr »

Immuntherapie gewinnt an Stellenwert in der MS-Therapie

Die Therapieoptionen bei Multipler Sklerose (MS) haben sich erweitert. Neue Substanzen werden daher auch in die aktualisierten Leitlinien Einzug halten. mehr »

Polarisierung – Chance für das Parlament

Gesundheitspolitik in Zeiten der großen Koalition – das stand für die fehlende Konkurrenz der Ideen. Der Souverän hat die Polarisierung gewollt. Das ist eine Chance für die Demokratie. mehr »