Ärzte Zeitung, 21.09.2007

Notruf per Klospülung

Eine 74-jährige Frau aus Nienburg hat ihre Toilettenspülung erfolgreich als Notrufeinrichtung benutzt. Die Rentnerin war mitten in der Nacht in ihrem Badezimmer gestürzt. Sie konnte sich nicht mehr fortbewegen und sich auch nicht bemerkbar machen.

Ihre einzige Chance, Hilfe zu rufen, sah sie darin, fortwährend die Toilettenspülung zu betätigen. Von dem Dauerrauschen wachte ein Mieter in der darunter liegenden Etage tatsächlich auf. Als die Rentnerin auf das Klingeln des 28-Jährigen nicht öffnete, alarmierte er besorgt die Polizei. Die Beamten konnten die alte Frau dann schließlich aus ihrer Notlage befreien. (dpa)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3203)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wer viel Wasser trinkt, beugt Harnwegsinfekten vor

Den Ratschlag, viel zu trinken, sollten sich Frauen nicht nur während eines Harnwegsinfektes zu Herzen nehmen. Auch wer danach reichlich Wasser trinkt, profitiert davon. mehr »

In der Praxis oftmals auch knifflige Fälle

Die Regeln, wie und wann ein Arzt einen Patienten krankschreiben darf, sind in der Arbeitsunfähigkeits-Richtlinie festgehalten. In der Praxis gibt es jedoch viele knifflige Fälle. mehr »

Handlungsbedarf bei Chronikerpauschale!

Die Chronikerzuschläge für Hausärzte bleiben eine der dringendsten Hausaufgaben für die Selbstverwaltung. Es wird Zeit, die alten bürokratischen Zöpfe abzuschneiden, meint unser Abrechnungsexperte. mehr »