Ärzte Zeitung, 21.09.2007

Notruf per Klospülung

Eine 74-jährige Frau aus Nienburg hat ihre Toilettenspülung erfolgreich als Notrufeinrichtung benutzt. Die Rentnerin war mitten in der Nacht in ihrem Badezimmer gestürzt. Sie konnte sich nicht mehr fortbewegen und sich auch nicht bemerkbar machen.

Ihre einzige Chance, Hilfe zu rufen, sah sie darin, fortwährend die Toilettenspülung zu betätigen. Von dem Dauerrauschen wachte ein Mieter in der darunter liegenden Etage tatsächlich auf. Als die Rentnerin auf das Klingeln des 28-Jährigen nicht öffnete, alarmierte er besorgt die Polizei. Die Beamten konnten die alte Frau dann schließlich aus ihrer Notlage befreien. (dpa)

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