Ärzte Zeitung, 22.05.2011

Fundsache

Op-Diagnose als Tattoo auf dem Po?

Während einer Op, so behauptet ein Patient in China, hätten ihm Klinikmitarbeiter Schriftzeichen auf seinen Hintern tätowiert!

Sheng Xianhui aus Kunming in der Provinz Yunnan wollte sich in der Klinik seine Gallensteine entfernen lassen. Eine Woche nach dem Eingriff habe er geduscht, so Sheng, und sei von seiner Frau auf das Tattoo angesprochen worden.

Offenbar bedeuten die zwei eintätowierten Schriftzeichen auf der Pobacke des 34-Jährigen so viel wie "Stein-Krankheit".

"Nach der Operation hatte ich Schmerzen in meiner rechten Gesäßhälfte", so Sheng einem Bericht der Online-Agentur Orange zufolge, "ich dachte, das sei eine normale Reaktion auf die Op."

Nun weigert sich der Gezeichnete, die Klinik zu verlassen: Er hat Angst, in den Verdacht zu geraten, sich anderswo tätowiert zu haben.

Die Klinik behauptet, das Tattoo sei bloß eine allergische Reaktion. (Smi)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Nutzen Antibiotika bei Dentaleingriffen?

Patienten mit Herzklappen-Ersatz haben nach zahnärztlichen Eingriffen womöglich ein erhöhtes Risiko für infektiöse Endokarditiden. Doch wie groß ist es und schützen Antibiotika? mehr »

"Die Haltung der Kassen ist irrational"

Die Vertragsärzte kauen schwer am schwachen Ergebnis der Honorarverhandlungen für 2018. Es sei fraglich, ob der aktuelle Mechanismus auf Dauer ein geeignetes Preisfindungsinstrument sei, so KBV-Chef Dr. Andreas Gassen. mehr »

Medizin vor Ökonomie - Kodex soll Prioritäten klarmachen

Medizinische Fachgesellschaften treten gegen die Ökonomisierung der Medizin an – mit einem Kodex. mehr »