Ärzte Zeitung, 06.09.2012

Fundsache

Drogen-Bauer wider Willen

Ein Landwirt in Unterfranken hat versehentlich mehr als 1000 Cannabispflanzen gezüchtet.

Der 74-Jährige habe Sonnenblumen anbauen wollen, aber keinen geeigneten Samen gehabt, teilte die Polizei mit. Kurzerhand säte der Landwirt auf einem Feld in Mömbris (Kreis Aschaffenburg) Vogelfutter aus.

Darin waren aber neben Sonnenblumenkernen auch Hanfsamen enthalten - und die gingen prächtig neben den anderen Blumen auf.

Während der Landwirt ahnungslos blieb, was auf seinem Acker wuchs, alarmierten Bürger die Polizei wegen der Hanfplantage. Drei Tage observierten Drogenfahnder das Feld, ehe gegen den Bauer ermittelt wurde.

"Er war sich keiner Schuld bewusst und hatte bestimmt keine bösen Absichten", sagte nun ein Polizeisprecher. Unter Aufsicht von Rauschgiftfahndern wurde das Feld umgepflügt - Cannabis damit vernichtet. (dpa)

Topics
Schlagworte
Auch das noch! (3198)
Krankheiten
Suchtkrankheiten (4605)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Morphin bei Herzinfarkt – unverzichtbar aber umstritten

Morphin bei Herzinfarkt-Patienten: Die Sicherheit des Schmerzmittels hat sich in einer aktuellen Studie bewährt. Zweifel über ein mögliches Risiko bleiben aber vorerst. mehr »

Zu viele Hausbesuche = Regress!

Zwei hessische Landärzte wurden in Regress genommen, weil sie deutlich mehr Hausbesuche als ihre Kollegen absolviert haben. Über 50.000 Euro sollen sie zurückzahlen. Die Ärzte verstehen die Welt nicht mehr - und wehren sich. mehr »

Tot oder nicht tot – das ist hier die Frage

Särge mit Ausgängen und Glöckchen um die Arme: Schon seit Jahrhunderten ziehen Wissenschaftler die Eindeutigkeit des Todes in Zweifel. Eine neue Ausstellung in Berlin zeigt Exponate, die dem Scheintod ein Schnippchen schlagen sollten. mehr »