Ärzte Zeitung online, 16.07.2019

US-Polizei warnt

Tiere auf Drogen

Spült eure Drogen nicht in der Toilette herunter, Alligatoren könnten auf Meth unberechenbar sein: Mit dieser Botschaft sorgt der Facebook-Post einer US-Polizeibehörde für Aufsehen.

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Alligatoren und Krokosile werden oft verwechselt: Insbesondere an den aus den Maul ragenden Zähnen erkennt man echte Krokodile.

© jonnysek/ Getty Images/ iStockphoto

LORETTO. Drogenrückstände im Abwasser könnten Alligatoren und andere Tiere in Rauschzustände versetzen – davor hat jetzt eine Polizeibehörde im US-Bundesstaat Tennessee gewarnt. Mehrere US-Medien hatten über den kuriosen Beitrag berichtet. In einem Facebook-Beitrag riefen die Polizisten deshalb dazu auf, Drogen nicht in die Toilette zu spülen. Der Post ist mittlerweile nicht mehr auffindbar.

„Enten, Gänse und andere Vögel halten sich regelmäßig an unseren Teichkläranlagen auf“, zitierte beispielsweise der Fernsehsender CNN am Montag die Behörde. „Und wir schaudern bei dem Gedanken daran, was einer davon tun würde, der total aufgeputscht durch Meth ist.“ Fließe das Wasser dann anschließend weiter bis zum Fluss Shoal Creek im Bundesstaat Alabama, könnten dort auch Alligatoren mit den Drogenrückständen in Berührung kommen.

Die Abwasserbehörde lege Wert darauf, nur gründlich gesäubertes Wasser aus den Teichkläranlagen in die Flüsse zu leiten. „Aber sie sind nicht wirklich auf Meth vorbereitet“, schrieb die Polizei. Sie forderte die Bürger auf, Drogen und auch verschreibungspflichtige Medikamente zur Entsorgung besser auf die Reviere zu bringen. (dpa)

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