Ärzte Zeitung, 20.08.2010

TIPP DES TAGES

Für einige Arzneien gilt: Sonnenschutz

Wer viel in der Sonne ist, hat ein erhöhtes Kataraktrisiko. Daher gibt es schon lange entsprechende Schutzempfehlungen für Menschen, die viel in der Sonne sein müssen. Doch Ärzte sollten auch Patienten zu Sonnenhut und Sonnenbrille raten, die Arzneien einnehmen, welche die Sonnenempfindlichkeit erhöhen, rät Dr. June K. Robinson, Herausgeberin der Archives of Dermatology. Denn eine bevölkerungsgestützte Studie hatte ergeben: Wer Hydrochlorothiazid oder andere UV-Sensitizer wie etwa Amitriptylin, Ciprofloxacin, Tetrazykline, Furosemid oder Naproxen einnimmt, hat ein erhöhtes Kataraktrisiko (Arch Ophthalmol 2010; 128: 959). Der Rat für diese Patienten: Sonnenbrille und Hut mit breiter Krempe.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Verursacht Kiffen Psychosen?

Wer kifft, trägt ein erhöhtes Psychoserisiko. Ob dies am Konsum von Cannabis liegt, ist aber alles andere als klar. Eine aktuelle Studie liefert immerhin neue Indizien. mehr »

Resistenzen behindern Kampf gegen TB

Tuberkulose ist in Deutschland relativ selten - ganz eliminieren lässt sich die Infektionskrankheit aber noch immer nicht. Zu schaffen machen die Resistenzen. mehr »

Bluttest auf Brustkrebs keine Revolution

Ein Bluttest auf Brustkrebs komme noch dieses Jahr auf den Markt, verkündete vor kurzem die Uniklinik Heidelberg – und erntete dafür harsche Kritik. Nun rudert sie zurück. mehr »