Ärzte Zeitung, 17.01.2012

Fukushima: Wohnhaus aus verstrahltem Beton

NIHONMATSU (jvb). Ein Wohnhaus in der japanischen Präfektur Fukushima wurde mit radioaktiv verstrahltem Beton gebaut, berichtet die Nachrichtenagentur AFP.

Die jährliche Strahlenbelastung für einen Bewohner liege bei 10 Millisievert, sagte Regierungssprecher Osamu Fujimura am Montag in Tokyo. Ab einem Wert von 20 Millisievert pro Jahr werde evakuiert.

Momentan werde der Vorfall untersucht und geprüft, ob es weitere Fälle gebe, so Fujimura. Im verwendeten Beton des Hauses befindet sich Kies aus einer Grube in der Nähe des havarierten Atomkraftwerks Fukushima. Das Haus bewohnen derzeit zwölf Familien, berichten lokale Medien laut AFP.

Topics
Schlagworte
Japan (439)
Panorama (32853)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

So teilt sich die Arbeitszeit von Ärzten auf

Wie viel Zeit bringen Ärzte für GKV-Patienten auf, wie viel für Bürokratie? Wie sind die Unterschiede in Stadt- und Landpraxen und den Fachbereichen? Wir geben Antworten. mehr »

"Hacker kommen wie durch eine offene Tür in Arzt-Systeme"

Nehmen niedergelassene Ärzte Gefahren durch Cyber-Angriffe ernst genug? Sie selbst glauben das mehrheitlich. Ein Sicherheitsexperte gießt Wasser in den Wein. mehr »

Ein Gelähmter kann wieder gehen

Ein querschnittgelähmter Mann kann wieder einige Schritte gehen - dank der elektrischen Rückenmark-Stimulation. Von Heilung wollen die Ärzte aber nicht sprechen. mehr »