DNA-Veränderung zur Leistungssteigerung

IOC wartet auf Gendoping-Testverfahren

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RIO DE JANEIRO. Das IOC erwartet in naher Zukunft ein Gendoping-Testverfahren. Die von australischen Forschern entwickelte Nachweismethode kann bei den Olympischen Spielen in Rio aber noch nicht genutzt werden, sagte Richard Budgett, der Medizinische Direktor des IOC, am Freitag.

Mit dem neuen Test soll festgestellt werden, ob die DNA eines Athleten künstlich verändert wurde, um die Leistung zu steigern. Bisher wird das Verfahren aber noch in keinem der von der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) akkreditierten Kontrolllabors genutzt.

Wenn der Gendoping-Test von der WADA anerkannt wird, kann er bei den Nachtests der Dopingproben der Rio-Spiele zur Anwendung kommen. Das IOC friert die Urin- und Blutproben von den Olympischen Spielen bis zu zehn Jahre für Nachkontrollen ein.

"Von den in Rio gemachten Tests werden einige nach den Spielen auch auf Gendoping untersucht werden", sagte Budgett. "Bei den Rio-Spielen machen wir aber absolut keine Experimente mit Tests, die noch nicht valide sind." (dpa)

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