Ärzte Zeitung, 10.03.2008

Zentrum für Demenzforschung - erste Absagen

HEIDELBERG (mm). Weder an der Berliner Charité noch in Heidelberg / Mannheim wird das neue Zentrum für Demenzforschung angesiedelt sein.

Beide Bewerber wurden nicht zu der Vortragsrunde der Expertengruppe eingeladen. "Gründe für die Absage seien nicht genannt worden", teilte Professor Jochen Träger, der die Bewerbung aus Heidelberg koordiniert hatte, mit.

Vor allem die Heidelberger hatten sich große Chancen ausgerechnet. In der Region existierten bereits durch die Universitäten Heidelberg und Mannheim sowie dem Zentralinstitut für seelische Gesundheit und dem Netzwerk Alternsforschung gut funktionierende Strukturen, so Tröger.

Das Nationale Demenzzentrum wird vom Bundesforschungsministerium neu eingerichtet. Zusammen mit seinen Partnerinstitutionen soll es jährlich 50 bis 60 Millionen Euro Fördermittel erhalten. Wissenschaftler aus verschiedenen Forschungseinrichtungen sollen hier neue Wege zur Erkennung und Behandlung von Demenzerkrankungen erforschen. Das neue Zentrum soll Ende 2008/ Anfang 2009 seine Arbeit aufnehmen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Fünf wichtige Fakten zur Herzgesundheit der Deutschen

Heute wurde in Berlin der Herzbericht 2017 vorgestellt. Es zeigt sich, dass Herzerkrankungen jeglicher Art weiter zunehmen. mehr »

Trumps Leibarzt attestiert dem US-Präsidenten beste Gesundheit

US-Präsident Donald Trump attestierte sich kürzlich selbst kerngesund und ein "stabiles Genie" zu sein. Sein Leibarzt bestätigte ihm jetzt einen überragenden Gesundheitszustand – mit einer Einschränkung. mehr »

Der Belegarzt – KBV und Onkologen präsentieren neuen Teamplayer

Mit einer Neudefinition des Belegarztes wollen KBV und Onkologen die sektorübergreifende Krebsversorgung realisieren. mehr »