Ärzte Zeitung, 29.04.2008

Theologin wird Sozialministerin in Thüringen

ERFURT (tra). Die Theologin Christine Lieberknecht (CDU) soll am 8. Mai neue Ministerin für Gesundheit, Familie und Soziales in Thüringen werden.

 Theologin wird Sozialministerin in Thüringen

Neu im Kabinett: Christine Lieberknecht (49) ist in Thüringen für Soziales zuständig.

Foto: dpa

Lieberknechts Vorgänger im Sozialministerium, Dr. Klaus Zeh (CDU), soll neuer Chef der Staatskanzlei werden. Die 49-jährige Politikerin hat grosse Pläne. So spricht sie sich mit Blick auf die demografische Entwicklung für Reformen zur Stabilisierung im Gesundheitswesen aus.

"Um Ärztemangel in der Zukunft zu verhindern, müssen die Rahmenbedingungen für Ärzte verbessert werden", informierte sie in einer Mitteilung. Dazu gehöre auch eine Angleichung der Honorare in Ost und West.

Bezüglich der Diskussion um den Gesundheitsfonds und die Konvergenzklausel müsse die Bundesgesundheitsministerin seriöse Daten vorlegen, forderte Lieberknecht. Es sei nicht der Sinn der Gesundheitsreform gewesen, dass die Belastungen für Kassenpatienten und für Ärzte steigen - das Gegenteil müsse erreicht werden.

Auslöser des Kabinett-Umbaus durch Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) war der Rücktritt von Innenminister Karl Heinz Gasser (CDU).

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Bei Diabetikern wird der HbA1c-Wert nicht oft genug kontrolliert

Eigentlich sollten Ärzte mindestens zweimal im Jahr den HbA1c-Wert bei Typ-2-Diabetikern bestimmen. Bei jedem vierten Patienten messen sie ihn aber nur einmal oder gar nicht. mehr »

SPD will "Ende der Zwei-Klassen-Medizin"

14:10 Nach der knappen Abstimmung pro GroKo-Verhandlung geht es nun darum, die auf dem SPD-Parteitag angesprochenen "Nachbesserungen" in den Koalitionsvertrag reinzuverhandeln. KBV und Hartmannbund reagieren skeptisch. mehr »

Beunruhigend hohe Zahlen in der Altenpflege

Altenpflegekräfte fehlen fast doppelt so oft wegen psychischer Erkrankungen wie andere Beschäftigte, heißt es im länderübergreifenden Gesundheitsbericht für Berlin und Brandenburg. mehr »