Ärzte Zeitung, 07.07.2009

Sachsen will ergänzende Medizin-Studiengänge

LEIPZIG (tra). Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange (SPD) will eine zusätzliche Form des Medizinstudiums konzipieren. Außer der klassischen Arztausbildung soll es zweistufige Studiengänge geben, die eine medizinische Ausbildung benötigen, aber kein Arzt im traditionellen Sinn werden wollen.

Das gelte beispielsweise im Medizinjournalismus, der Gesundheitsökonomie oder Sparten des Ingenieurwesens. Es geht jedoch nicht um eine formale Umstellung des Medizinstudiums auf Bachelor- oder Masterstudiengänge, hieß es im sächsischen Wissenschaftsministerium (SMWK). Im Herbst sollen konkrete Vorschläge vorgelegt werden, kündigte das Ministerium an.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Lebensmittelallergie kommt oft mit den Jahren

Viele Menschen glauben, sie haben eine Nahrungsmittelallergie – dabei ist das oft falsch, so Forscher. Und wer eine hat, bekommt sie häufig erst als Erwachsener. mehr »

Wenn HIV-Selbsttests falsch anschlagen

Die Packungsbeilagen etlicher HIV-Selbsttests sind fahrlässig unvollständig: Über die eher geringe Wahrscheinlichkeit, bei einem positiven Test tatsächlich infiziert zu sein, erfahren Anwender nichts. mehr »

Für eine Welt ohne Typ-1-Diabetes

Ein hohes Risiko für Typ-1-Diabetes im Kindesalter erkennen und die Krankheit verhindern, ist das Ziel von Wissenschaftlern. Eine provokante PR-Aktion wirbt für ihre Arbeit. mehr »