Ärzte Zeitung, 05.05.2010

Hebammen protestieren gegen Haftpflichtprämien

KÖLN (iss). Am Internationalen Hebammentag am Mittwoch haben Hebammen bundesweit gegen eine unzureichende Vergütung und drastisch steigende Haftpflichtprämien protestiert. Sie warnten vor einer Unterversorgung. Die Prämien sind von 179 Euro im Jahr 1992 auf 2370 Euro 2009 gestiegen. Ab 1. Juli beträgt der Jahresbeitrag 3689 Euro. Das treibt viele Hebammen aus dem Beruf. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann forderte ordentliche Rahmenbedingungen für die Berufsgruppe. "Es ist klar, dass sich der massive Anstieg der Prämien in der Vergütung der Hebammen widerspiegeln muss."

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

So teilt sich die Arbeitszeit von Ärzten auf

Wie viel Zeit bringen Ärzte für GKV-Patienten auf, wie viel für Bürokratie? Wie sind die Unterschiede in Stadt- und Landpraxen und den Fachbereichen? Wir geben Antworten. mehr »

Sepsis – "häufigste vermeidbare Todesursache im Land"

Alle sechs bis sieben Minuten stirbt in Deutschland ein Mensch an einer Sepsis. Viele dieser Todesfälle wären vermeidbar. Ärzte, Patientenschützer und Politiker fordern jetzt: Die Blutvergiftung muss als Notfall akzeptiert werden. mehr »

"Hacker kommen wie durch eine offene Tür in Arzt-Systeme"

Nehmen niedergelassene Ärzte Gefahren durch Cyber-Angriffe ernst genug? Sie selbst glauben das mehrheitlich. Ein Sicherheitsexperte gießt Wasser in den Wein. mehr »