Ärzte Zeitung, 19.01.2011

"Ärmere Kinder sind weniger gesund"

BERLIN (sun). Ärmere Kinder haben schlechtere Chancen auf ein gesundes Leben. Diese aus vielen Studien bekannte Erkenntnis bestätigt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Linksfraktion.

Demnach sei die Chance eines Kindes aus sozial schwachen Verhältnissen, gesund aufzuwachsen um die Hälfte geringer als die eines Kindes aus gut situiertem Familienhintergrund.

Sozial schwache Familien lebten häufig in benachteiligten Wohnquartieren. Viel Verkehr und fehlende Freizeit- und Sportangebote beeinträchtigten den physischen und psychischen Gesundheitszustand.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Rätselhafter Demenz-Rückgang

Eine US-Studie deutet erneut auf eine fallende Demenz-Inzidenz, und zwar besonders in Geburtsjahrgängen ab 1925. Wisssenschaftliche Erklärungen für die Beobachtung fallen schwer. mehr »

Viele Gesundheitspolitiker verteidigen ihr Mandat

Die Großwetterlage hat sich verändert. Doch viele Fachpolitiker schaffen den Wiedereinzug ins Parlament. mehr »

Das Trauma nach der Loveparade

Das tödliche Gedränge bei der Loveparade im Sommer 2010 in Duisburg: Im ARD-Film "Das Leben danach" geht es um die Auswirkungen auf die traumatisierten Überlebenden. mehr »