Ärzte Zeitung, 26.01.2011

Psychomotorik: Datenbank liefert Infos über Angebote

HANNOVER (eb). Auf der Homepage des Niedersächsischen Instituts für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe) steht jetzt erstmals für den deutschsprachigen Raum eine Datenbank zur Psychomotorik zur Verfügung.

Über komfortable Suchfunktionen sind hier derzeit rund 130 Psychomotorische Institutionen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu finden - von Förderstellen über Fort- und Weiterbildungs-Institute oder Ausbildungsstellen bis hin zu Berufsverbänden und weiteren psychomotorischen Vereinigungen.

Die Psychomotorik-Datenbank wurde von der nifbe-Forschungsstelle Bewegung, Wahrnehmung und Psychomotorik unter der Leitung von Professor Renate Zimmer und Fiona Martzy entwickelt.

"Mit dieser Datenbank schließen wir eine wichtige Lücke in der Psychomotorik-Landschaft", so Zimmer. Sehr erfreut zeigte sich Martzy über "die große Aufmerksamkeit und viele positive Rückmeldungen nicht nur aus dem deutschsprachigen Raum" schon nach wenigen Tagen des Online-Betriebs.

Die Datenbank wird nun ständig erweitert und bietet Einrichtungen aus dem Bereich der Psychomotorik/Motologie auch die Möglichkeit zur selbstständigen Eintragung.

Aufgrund des großen Interesses wird derzeit geprüft, ob die Datenbank auch auf andere europäische Staaten ausgeweitet und in einer englischen Version verfügbar gemacht werden kann.

http://psychomotorik.nifbe.de/

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Fischkuss bringt Angler fast um

Ein Hobbyfischer zieht eine kleine Seezunge aus dem Wasser. Kurz darauf steht sein Herz still – aber nicht vor lauter Anglerglück, wie Ärzte bald herausfinden. mehr »

Erste Beschwerden gegen Facebook und Google

Unmittelbar nach Inkrafttreten der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) hat der Verein "Noyb" erste Anzeigen gegen Google und Facebook wegen "Zwangszustimmungen" auf den Weg gebracht. mehr »

CRISPR/Cas-Methode - Zwischen Zauberwerk und Hexenkunst?

Die CRISPR/Cas-Methode könnte hohen therapeutischen Nutzen stiften. Sie lässt aber auch Allmachtsfantasien blühen. Der Ethikrat sieht dies skeptisch und fordert mehr Regulierung. mehr »