Ärzte Zeitung, 26.01.2011

Wegfall der Zivis macht Probleme

MAINZ (dpa). Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) hat schnellstmögliche Planungssicherheit für die Träger des bisherigen Zivildienstes angemahnt.

Durch die "überstürzte" Bundesgesetzgebung seien diese unnötig in Zeitnot geraten, beklagte Beck am Dienstag nach einem Treffen mit Trägern in Mainz.

Deren Vertreter erklärten, dass sie nicht vor April wüssten, wie viele Stellen sie nach dem Wegfall des Zivildienstes im neuen Bundesfreiwilligendienst anbieten könnten.

Zugleich bekräftigte Beck seine Forderung nach Anreizen, um künftig überhaupt genug junge Menschen für freiwillige soziale Dienste zu gewinnen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Regierung will faire Kassen-Wahl

16:51 UhrBundesgesundheitsminister Spahn wünscht mehr Wettbewerb zwischen den Krankenkassen. Mit einem neuen Gesetz will er das AOK-System umkrempeln. mehr »

Masern-Impfpflicht im Gespräch

Wird die Masern-Impfung bald Pflicht in Deutschland? Laut SPD befindet sich eine solche Vorlage in Abstimmung mit dem Gesundheitsminister. Die Grünen sind skeptisch. mehr »

Wut und Ärger können Schlaganfälle begünstigen

Menschen, die sich häufig aufregen, sind gefährdeter für Schlaganfälle, zeigen Studien. Das gilt aber nicht für alle. Es spielt womöglich der Status eine Rolle, so eine Analyse. mehr »