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Große Studie zu COPD im Raum Heidelberg gestartet

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HEIDELBERG (mm). In der Rhein-Neckar-Region ist die erste deutschlandweite Studie zur chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) gestartet. Die Studie "COSYCONET", das steht für German COPD and System Consequences, soll an der Thoraxklinik der Universität Heidelberg drei Jahre lang laufen. Von den niedergelassenen Pneumologen werden interessierte Patienten dorthin überwiesen.

Organisiert wird die COSYCONET Studie im Rahmen der Forschungstätigkeit des Kompetenznetzes Asthma und COPD. Die Verbundarbeit von Universitäten sowie wissenschaftlichen Instituten und Studienzentren aus ganz Deutschland wird für zunächst drei Jahre vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert.

Ziel ist es, systematisch Daten zu dieser häufigen Erkrankung zu sammeln. In der Studie sollen 3000 Patienten mit COPD innerhalb eines Zeitraumes von 18 Monaten insgesamt dreimal gründlich untersucht werden.

Festgestellt wird der allgemeine Gesundheitszustand, vor allem jedoch der Schweregrad und die Entwicklung der COPD sowie ihr Zusammenhang mit bestehenden Begleiterkrankungen.

"Unser Ziel ist es, neuartige und praxistaugliche Konzepte für Prävention, Diagnostik, Verlaufskontrolle und Therapie zu entwickeln", betont Professor Felix Herth, Leiter der Abteilung für Pneumologie und Beatmungsmedizin Kreuter.

Nach einer ersten Startzeit im Rhein-Neckar-Kreis sollen sich insgesamt noch 22 Studienzentren in ganz Deutschland an der Studie beteiligen.

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