Ärzte Zeitung, 22.03.2011

Versorgungslücke stationär - ambulant

BERLIN (eb). Nach Auffassung der Bundestagsfraktion der Grünen haben die Klinik-Fallpauschalen zwar zur erwünschten Verkürzung der Verweildauer beigetragen, andererseits aber zu Versorgungslücken unmittelbar nach der Krankenhausentlassung geführt.

Deshalb hat die Fraktion die Bundesregierung aufgefordert, gesetzlich zu regeln, dass Patienten nach Krankenhausbehandlung und nach ambulanter medizinischer Therapie bei Bedarf einen Anspruch auf Behandlungs-, Grundpflege und hauswirtschaftliche Versorgung bekommen sollen. Darüber berät heute der Gesundheitsausschuss des Bundestages.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Verändern schon wenige Joints das Gehirn?

Bei Jugendlichen, die nur ein bis zwei Mal Cannabis geraucht haben, sind Hirnveränderungen entdeckt worden. Diese könnten eine Angststörung oder Sucht begünstigen. mehr »

Bessere TSVG-Regelungen in Sicht?

Die großen Brocken wie die Aufstockung der Mindestsprechstundenzahl will Gesundheitsminister Jens Spahn nicht anfassen. Eine Nummer kleiner können die Ärzte aber wohl mit Änderungen am TSVG rechnen. mehr »

Daran starb Karl der Große

Karl der Große führte Kriege quer über den Kontinent. Sein großes Reich erstreckte sich von der Elbe bis Spanien. Am Ende könnte eine Lungenentzündung den mächtigsten Mann des Mittelalters niedergestreckt haben, mehr »