Ärzte Zeitung, 25.04.2011

Unis sollen Studenten stärker selbst auswählen

KÖLN (iss). Der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe Dr. Theodor Windhorst plädiert dafür, die Universitäten bei der Auswahl der Medizinstudierenden stärker in die Pflicht zu nehmen.

Die Hochschulen hätten zwar mehr Aufwand, wenn sie in Auswahlgesprächen die Eignung von Interessenten testen, so Windhorst. Er zahle sich aber aus, wenn dadurch langfristig mehr Absolventen in der Patientenversorgung ankommen.

Windhorst begrüßte den Vorschlag des Gesundheitsökonomen Professor Fritz Beske, die Landesärztekammern in die Auswahlgremien an den Universitäten einzubeziehen.

Beske hatte im "Deutschen Ärzteblatt" Vorschläge für die Studienplatzvergabe gemacht. "Die Ausbildung von Ärzten darf nicht nur zentral, sondern muss auch unter regionalen Gesichtspunkten organisiert werden", fordert Windhorst.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Schutz durch ASS wird durch Risiko ausgeglichen

Nach den Ergebnissen einer Metaanalyse von 13 Studien hat ASS in der Kardio-Prävention zwar einen Nutzen – doch wird er durch das Blutungsrisiko praktisch egalisiert. mehr »

Reform von §219a sorgt weiterhin für Zwist

Im Bundestag soll heute in erster Lesung über die Reform des Paragrafen 219a zum Werbeverbot für Abtreibungen abgestimmt werden. Die FDP krätscht allerdings zwischen den mühsam gefundenen Kompromiss der Koalition. mehr »

Schützt Bildung vor Demenz?

Wer sein Gehirn zeitlebens fit hält und seine kognitiven Fähigkeiten trainiert, hat ein geringeres Demenzrisiko, so die verbreitete Annahme. US-Forscher wecken an der These der kognitiven Reserve nun Zweifel. mehr »