Ärzte Zeitung, 09.05.2011

Förderkonzept gegen Armuts-Krankheiten

BERLIN (fst). Das Bundesforschungsministerium hat ein neues Förderkonzept gegen armutsbedingte Krankheiten wie etwa Dengue-Fieber oder die Schlafkrankheit vorgestellt.

Ein Element ist die finanzielle Unterstützung von Produktentwicklungspartnerschaften (PDPs). Dabei handelt es sich um Non-Profit-Organisationen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Diagnostika oder Medikamente gegen solche Krankheiten zu entwickeln.

PDP werden durch öffentliche und private Geldgeber finanziert, im Gegenzug werden die Produkte Betroffenen später zu einem sehr geringen Preis zur Verfügung gestellt.

Noch in diesem Jahr will das BMBF mit seiner ersten Förderung von PDP beginnen. Dabei stünden vor allem die beiden Millenniumsziele Müttergesundheit und Gesundheit von Kindern unter fünf Jahren im Fokus.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hüpfen und Einbeinstand halten fit

Hüpfen, Treppensteigen oder auf einem Bein Zähneputzen: Mit bewussten, einfachen Übungen können alte Menschen ihre Beweglichkeit erhöhen und die Sturzgefahr senken. mehr »

Das sind die Gewinner des Galenus-von-Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis, der auch international große Anerkennung findet, wurden erneut Exzellenz in der pharmakologischen Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »

Demenz oder Depressionen?

Benennen ältere Patienten von sich aus kognitive Defizite, sollten Ärzte hellhörig werden: Häufig liegt dann keine Demenz, sondern eine Depression vor. mehr »