Ärzte Zeitung, 27.06.2011

Budget der Dresdner Uniklinik steigt deutlich

DRESDEN (tt). Die Landesverbände der Krankenkassen und der Ersatzkassen in Sachsen haben sich mit den Universitätskliniken in Dresden und Leipzig auf eine Erhöhung des Gesamtbudgets um 2,5 Millionen Euro über die kommenden drei Jahren geeinigt. Das teilte der Verband der Ersatzkassen (vdek) jetzt mit.

Damit werde die ambulante Behandlung von Patienten an sächsischen Hochschulambulanzen verbessert. Das Gesamtbudget liegt 2011 bei 15,6 Millionen Euro, so vdek-Sprecher Dirk Bunzel auf Anfrage.

Vorangegangen waren sechsmonatige Verhandlungen, es ging um nicht abrechenbare Leistungen der Ambulanzen. Die Unikliniken kündigten Ende 2010 die Vergütungsvereinbarung, nachdem mit den Kassen keine Einigung erzielt werden konnte, wie hoch die Versorgungskapazitäten im niedergelassenen Bereich angesetzt werden sollen.

Der vdek fordert nun, die Tätigkeit der Hochschulambulanzen klar zu regeln. Neben den Kassen und den Hochschulkliniken müsse auch die KV eingebunden werden, erklärte Bunzel: "Hierbei sollten Modalitäten wie etwa Fallzahlen und Fragen der Wirtschaftlichkeitsprüfung festgelegt werden."

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hüpfen und Einbeinstand halten fit

Hüpfen, Treppensteigen oder auf einem Bein Zähneputzen: Mit bewussten, einfachen Übungen können alte Menschen ihre Beweglichkeit erhöhen und die Sturzgefahr senken. mehr »

Das sind die Gewinner des Galenus-von-Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis, der auch international große Anerkennung findet, wurden erneut Exzellenz in der pharmakologischen Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »

Demenz oder Depressionen?

Benennen ältere Patienten von sich aus kognitive Defizite, sollten Ärzte hellhörig werden: Häufig liegt dann keine Demenz, sondern eine Depression vor. mehr »