Ärzte Zeitung, 10.11.2011

Eltern können Frühchen per Video beobachten

COTTBUS (ami). Das Cottbuser Carl Thiem Klinikum bietet Eltern von Frühgeborenen jetzt die Möglichkeit, ihr Baby per Videokamera und Onlineübertragung zu sehen.

"Der Videokontakt per Internet mit ihrem Kind soll ihnen Ruhe und Kraft geben", sagt Oberärztin Dr. Ulrike Wetzel.

Die Zeit bis zur Entlassung des Säuglings sei nicht nur eine Zeit der Anspannung und Sorge um das Kind, sondern oft auch eine organisatorische Herausforderung.

Das "virtuelle Besuchersystem" soll den Frühchen-Eltern diese Zeit erleichtern. Das Projekt an dem größten Brandenburger Krankenhaus wurde von der Deutschen Telekom, der Brandenburgischen TU und der Cottbuser Datentechnikfirma Topas GBS unterstützt.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Ausreichend Folsäure schützt Hypertoniker vor Schlaganfall

Bestimmte Hypertoniker sollten auf eine gute Folsäureversorgung achten. Dadurch können sie ihr Schlaganfallrisiko deutlich senken. mehr »

Feinsinnige Geister und Antisemiten

Ein neues Buch beleuchtet die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin während des Nationalsozialismus. Am Fallbeispiel Emil von Bergmann erkennen Leser, wie zwiegespalten die DGIM-Mitglieder waren. mehr »

Saunieren schützt vor Schlaganfall

Möglicherweise beugt häufiges Saunieren Hirninfarkten vor. In einer finnischen Studie war die Schlaganfallrate bei Saunafans um 60 Prozent reduziert - dafür mussten Saunagänger aber einen Faktor beherzigen. mehr »