Ärzte Zeitung, 21.11.2011

Deutsche Aidshilfe warnt vor Stigmatisierung

BERLIN (sun). Die Deutsche Aidshilfe hat vor einer Stigmatisierung der in Deutschland lebenden HIV-Infizierten gewarnt.

Bei allen bisherigen Erfolgen in der Prävention gebe es in Deutschland auch noch Handlungsbedarf, betonte die Geschäftsführerin der Deutschen Aids-Hilfe, Silke Klumb, in Berlin. Es sei nach wie vor "leider keine Selbstverständlichkeit, offen mit HIV zu leben", so Klumb.

"Viele verschweigen ihre Infektion in der Familie, im Freundeskreis, am Arbeitsplatz, nehmen ihre Tabletten heimlich und leben in einer Welt von Lügen." Insgesamt leben in Deutschland etwa 73.000 Menschen, die HIV-positiv sind.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchesters bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »

Wird die Apple Watch zum Herzrhythmus-Monitor?

Die neue Smartwatch von Apple verfügt über einen EKG-Sensor. Über eine weitere App erkennt sie Vorhofflimmern. Wie sehen mögliche Einsatzszenarien aus? mehr »

Abtreibungsgegner darf Ärzte nicht Mörder nennen

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat einem katholischen Abtreibungsgegner Grenzen für Kritik an Ärzten aufgezeigt, die Schwangerschaftsabbrüche anbieten. mehr »