Ärzte Zeitung, 13.02.2012

Studenten kritisieren Hausarztpflicht im PJ

NEU-ISENBURG (bee). Die Medizinstudenten haben den Plänen der Länderminister, das Wahlterzial im PJ in einen Pflichtabschnitt von vier Monaten in einer Hausarztpraxis umzuwandeln, eine klare Absage erteilt.

"Eine einseitige Fokussierung auf einen Nachwuchsmangel in der Allgemeinmedizin verschärft die mindestens genauso dringlichen Probleme in anderen Fachdisziplinen", schreiben die Studentenvertreter im Marburger Bund, im Hartmannbund sowie die Bundesvertretung der Medizinstudierenden (bvmd) in einer Erklärung.

Auch appellierten die Studenten, die Novelle der Approbationsordnung nicht noch weiter zu verzögern.

Topics
Schlagworte
Politik & Gesellschaft (82964)
Organisationen
Hartmannbund (776)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Zahl der Atemwegsinfekte bundesweit stark erhöht

In der 7. KW wurden 22.813 Influenza-Fälle an das Robert Koch-Institut (RKI) gemeldet, das sind rund 8000 mehr als in der Woche zuvor. mehr »

Welcher Sport tut den Gefäßen gut?

Sportliche Menschen scheinen anfälliger für atherosklerotische Koronarveränderungen zu sein als faulere. Neue Studiendaten legen nahe, dass dabei die Sportart von Bedeutung ist. mehr »

Bald Bluttest auf Brustkrebs?

18.30 hForscher an der Universität Heidelberg haben ein neues Verfahren entwickelt, mit dem sich über einen Bluttest Brustkrebs leichter erkennen lässt. Die Sensitivität wird mit 75 Prozent angegeben. Doch es gibt auch kritische Stimmen. mehr »