Ärzte Zeitung, 13.02.2012

Studenten kritisieren Hausarztpflicht im PJ

NEU-ISENBURG (bee). Die Medizinstudenten haben den Plänen der Länderminister, das Wahlterzial im PJ in einen Pflichtabschnitt von vier Monaten in einer Hausarztpraxis umzuwandeln, eine klare Absage erteilt.

"Eine einseitige Fokussierung auf einen Nachwuchsmangel in der Allgemeinmedizin verschärft die mindestens genauso dringlichen Probleme in anderen Fachdisziplinen", schreiben die Studentenvertreter im Marburger Bund, im Hartmannbund sowie die Bundesvertretung der Medizinstudierenden (bvmd) in einer Erklärung.

Auch appellierten die Studenten, die Novelle der Approbationsordnung nicht noch weiter zu verzögern.

Topics
Schlagworte
Politik & Gesellschaft (80494)
Organisationen
Hartmannbund (756)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Debakel für ASS

Acetylsalicylsäure schützt Ältere nicht vor Herz-Kreislauferkrankungen - im Gegenteil: Ihr Sterberisiko ist erhöht. Mit diesem Ergebnis überrascht die ASPREE-Studie. mehr »

Junge sind besonders depressionsgefährdet

Der Alltag junger Menschen birgt hohe Risiken für Depressionen. Ärzte warnen: Die Gefahr der Chronifizierung ist groß. mehr »

Allergien machen Kindern zu schaffen

Allergien, psychische Störungen und Unfälle bleiben die häufigsten Risiken für chronische Krankheiten von Kindern. Vor allem Asthma, Heuschnupfen und Neurodermitis beeinträchtigen den Nachwuchs. mehr »