Ärzte Zeitung, 29.05.2012

Geschlechter mehr berücksichtigen!

KÖLN (iss). Das Gesundheitssystem muss noch stärker als bisher auf geschlechterspezifische Unterschiede abgestimmt werden, forderte die Staatssekretärin im nordrhein-westfälischen Gesundheitsministerium Marlis Bredehorst.

Dabei reiche der Blick allein auf das Geschlecht nicht, sagte sie auf einem Workshop des Netzwerks "Gendermedizin & Öffentlichkeit" in Bochum.

"Mir ist wichtig, in der medizinischen Forschung und Versorgung einen Bezug zur jeweiligen Lebenswelt herzustellen, um den individuell sehr unterschiedlichen Bedürfnissen von Männern und Frauen gerecht zu werden."

Nach ihrer Einschätzung sind dafür Konzepte für eine geschlechter- und altersgerechte Gesundheitsversorgung nötig. "Die Probleme sind erkannt, aber in der Praxis fehlt es an den notwendigen Schlussfolgerungen."

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Kinderschutzhotline - Heißer Draht zu Ärzten

Über den Verdacht auf Kindesmissbrauch sprechen, ohne die Schweigepflicht zu verletzen: Das ermöglicht seit 2017 die Medizinische Kinderschutzhotline - eine Zwischenbilanz. mehr »

Hypertonie vor 40. Lebensjahr ist riskant

Junge Erwachsene, die einen erhöhten Blutdruck gemäß den US-amerikanischen Leitlinien von 2017 entwickeln, haben ein signifikant höheres Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse als Normotoniker. mehr »

Appell zur rationalen Antibiotika-Gabe

Anlässlich des 11. Europäischen Antibiotika-Tages rufen KBV und vdek zum rationalen Einsatz von Antibiotika bei Erkältungen und Grippe auf. mehr »