Berufspolitik

Geschlechter mehr berücksichtigen!

KÖLN (iss). Das Gesundheitssystem muss noch stärker als bisher auf geschlechterspezifische Unterschiede abgestimmt werden, forderte die Staatssekretärin im nordrhein-westfälischen Gesundheitsministerium Marlis Bredehorst.

Veröffentlicht:

Dabei reiche der Blick allein auf das Geschlecht nicht, sagte sie auf einem Workshop des Netzwerks "Gendermedizin & Öffentlichkeit" in Bochum.

"Mir ist wichtig, in der medizinischen Forschung und Versorgung einen Bezug zur jeweiligen Lebenswelt herzustellen, um den individuell sehr unterschiedlichen Bedürfnissen von Männern und Frauen gerecht zu werden."

Nach ihrer Einschätzung sind dafür Konzepte für eine geschlechter- und altersgerechte Gesundheitsversorgung nötig. "Die Probleme sind erkannt, aber in der Praxis fehlt es an den notwendigen Schlussfolgerungen."

Mehr zum Thema

Kritik aus Mecklenburg-Vorpommern

Nordost-KV fordert schärfere Regeln für MVZ

Aktuelle RKI-Zahlen

Das Corona-Infektionsgeschehen in den einzelnen Kreisen

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Nachmittags: das schnelle Telegramm. Am Morgen: Ihr individuell zusammengestellter Themenmix.

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Dr. Thomas Fischbach

© Jocelyne Naujoks / ÄKNo

Interview

BVKJ-Präsident Fischbach: Wir erwarten eine klare Perspektive von der STIKO

3D-Darstellung von Neuronen mit Amyloid-Plaques. Nach wie vor stehen diese Plaques im Zentrum vieler Forschungsarbeiten zu neuen Alzheimertherapien.

© SciePro / stock.adobe.com

Internationaler Alzheimer-Kongress

Hoffnung auf neue Antikörper zur Alzheimer-Therapie