Ärzte Zeitung, 06.12.2012

Spezialärzte

Ministerium unzufrieden mit GBA

BERLIN. Das Bundesgesundheitsministerium zeigt sich unzufrieden mit der Entwicklung der Richtlinien zur ambulanten spezialärztlichen Versorgung im Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA).

Der Stand der Beratungen sei nicht so, wie man sich das wünschen würde, sagte Staatssekretär Thomas Ilka beim Bundeskongress der Deutschen Gesellschaft für Integrierte Versorgung (DGIV)am Mittwoch in Berlin.

Er geht nicht davon aus, dass der GBA fristgemäß zum Jahresende eine zufriedenstellende Regelung vorlegen wird.

"Es zeichnet sich ab, dass das Ergebnis allenfalls ein Minimalkompromiss sein wird, der hinter dem zurückbleibt, was der Gesetzgeber fordert", sagte Ilka.

Er forderte von den Beteiligten mehr Engagement. Kürzlich hatte der GBA-Vorsitzende Josef Hecken angekündigt, dass der Ausschuss am 20. Dezember Eckpunkte zur ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung vorlegen wolle. (ami)

Topics
Schlagworte
Politik & Gesellschaft (75706)
Organisationen
DGIV (31)
Personen
Josef Hecken (403)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hüpfen und Einbeinstand halten fit

Hüpfen, Treppensteigen oder auf einem Bein Zähneputzen: Mit bewussten, einfachen Übungen können alte Menschen ihre Beweglichkeit erhöhen und die Sturzgefahr senken. mehr »

Gala mit Herz und Verstand

Mit einer festlichen Gala hat Springer Medizin pharmakologische Innovationen und ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Die Preisträger vermittelten Hoffnung auf Heilung und auf Hilfe, hieß es am Donnerstagabend. mehr »

Das sind die Gewinner des Galenus-von Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis, der auch international große Anerkennung findet, wurden erneut Exzellenz in der deutschen pharmakologischen Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »