Ärzte Zeitung online, 16.11.2017

Zahlen für 2016

7,4 Prozent mehr Geburten

WIESBADEN. Im Vorjahr sind in Deutschland 792.000 Kinder lebend geboren worden, hat das Statistische Bundesamt mitgeteilt. Das sind 55.000 Neugeborene oder 7,4 Prozent mehr als 2015. Die Zahl der Sterbefälle belief sich 2016 auf 911.000, das sind 15.000 weniger als im Jahr zuvor. Trotz der höheren Geburtenzahl gilt – wie schon seit 1972 – weiter, dass in Deutschland mehr Menschen sterben als geboren werden. Im Vorjahr lag diese Differenz bei 118.000. Die Statistiker betonen, die steigende Zahl der Geburten ändere nichts an der zunehmenden Alterung der Bevölkerung in Deutschland. "Die durch Jahrzehnte entstandenen Ungleichgewichte in der Altersstruktur der Bevölkerung bleiben bestehen", teilte die Behörde mit. Zudem sei derzeit nicht vorauszusehen, dass die Zahl der Geburten auf lange Sicht zunimmt.(fst)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

"Telemedizin ist für uns Landärzte die Zukunft"

Geringes Honorar, hoher Aufwand und auf bestimmte Diagnosen begrenzt – trotzdem setzen einige Ärzte auf die Videosprechstunde. Und das aus vielerlei Gründen. mehr »

Was 100-Jährige von anderen unterscheidet

100-Jährige sind oft weniger krank als die Jüngeren. Worauf es ankommt, haben Forscher anhand von Daten von AOK-Versicherten herausgefunden. mehr »

Lauterbach will Erstkontakte extra vergüten

"Erstkontakte sollen sich lohnen": Mit einem Sonderbudget für Erstkontakte bei Fachärzten will der SPD-Gesundheitspolitiker Professor Karl Lauterbach Ungerechtigkeiten bei der Terminvergabe beseitigen. mehr »