Ärzte Zeitung online, 24.01.2018

Komasaufen

Wieder mehr Jugendliche wegen Rauschtrinkens in Kliniken

STUTTGART. Rauschtrinken oder Drogenkonsum von 13- bis 19-Jährigen aus Baden-Württemberg endete im Jahr 2016 in mehr als 4200 Fällen mit einem stationären Krankenhausaufenthalt. 2957 Fälle wurden durch Alkohol und 1258 Fälle durch Drogen verursacht, teilte dass Statistische Landesamt mit. Dazu wurden die endgültigen Daten der Krankenhausstatistik 2016 ausgewertet.

 Entgegen dem seit 2010 anhaltenden Trend ist die Zahl der alkoholbedingten Klinikaufenthalte erstmals wieder leicht um 45 Fälle gestiegen. Die durch Drogenmissbrauch verursachten Einlieferungen nahmen dagegen deutlich von 1470 (2015) auf 1258 (2016) ab. Dabei waren Verhaltensstörungen durch Cannabinoide die häufigste Ursache für den Klinikaufenthalt. (fst)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Erhöhtes Krebsrisiko durch Kuhmilch und Rindfleisch?

Forscher sind krebsauslösenden Agenzien auf der Spur, die in Milch und Rindfleisch stecken. Sie sind dadurch wohl auch auf den Grund gestoßen, warum Stillen das Krebsrisiko senkt. mehr »

Homöopathie-Ausschluss für CME-Punkte?

Werden in Berlin künftig keine CME-Punkte mehr für Fortbildungsveranstaltungen zur Homöopathie vergeben? Die Diskussion darüber läuft noch. mehr »

Dort, wo die Folgekoloskopie nötig ist, erfolgt sie oft nicht

Bei der Nachsorge von Patienten nach Screening-Koloskopien besteht eine erhebliche Über- und Unterdiagnostik - je nach Adenomtyp, so Daten der KolosSal-Studie. mehr »