Ärzte Zeitung online, 31.01.2018

Patientenberatung

UPD für 90 Prozent gut per Telefon erreichbar

BERLIN. Neun von zehn Anrufern haben die Unabhängige Patientenberatung (UPD) im vergangenen Jahr beim ersten Versuch erreicht. Damit sei eine der wesentlichen Vorgaben auch in der Weihnachtszeit erreicht worden, berichtete die UPD am Mittwoch. Die Gespräche zu sozialrechtlichen oder medizinischen Fragen hätten im Durchschnitt eine halbe Stunde gedauert. Etwa zwei Drittel der Anfragen hätten bereits im ersten telefonischen oder persönlichen Gespräch geklärt werden können, so die UPD. Beratungen werden aber auch schriftlich oder online angeboten.

Ratsuchende können die Patientenberater an 30 Standorten bundesweit aufsuchen, zudem sind drei UPD-Mobile im Einsatz. Außer auf deutsch wird auch auf russisch, türkisch oder arabisch beraten. Die Zahl der persönlichen Beratungsgespräche ist von 3,7 auf 6,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. "Das bedeutet, dass die UPD auch lokal immer besser bei den Menschen ankommt", sagt UPD-Geschäftsführer Thorben Krumwiede. (chb)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Diese Faktoren begünstigen eine Demenz

Wer im mittleren Alter keinen Sport treibt, hat wohl ein stark erhöhtes Risiko, später an Demenz zu erkranken. Und das ist nicht der einzige Risikofaktor, den Forscher entdeckt haben. mehr »

Honorar-Einigung erzielt!

Die KBV und der GKV-Spitzenverband haben nach siebenstündigen Verhandlungen ihre Honorargespräche erfolgreich abgeschlossen. mehr »

App sorgt für weniger Tage mit Migräne

Bei Einsatz einer Migräne-App lassen sich Kopfschmerztage merklich reduzieren – und zwar um rund ein Viertel, so eine aktuelle Studie. mehr »