Ärzte Zeitung online, 16.07.2018

Westfalen-Lippe

Krebsfrüherkennung im Nordwesten weniger genutzt

KÖLN. Die AOK Nordwest beklagt einen kontinuierlichen Rückgang bei der Inanspruchnahme von Krebsfrüherkennungs-Untersuchungen in Westfalen-Lippe. Im vergangenen Jahr gingen dort gerade einmal 21,8 Prozent der Männer über 45 Jahren zur Krebsvorsorge, verglichen mit 22,9 Prozent ein Jahr zuvor.

Bei den Frauen ab 20 reduzierte sich der Anteil nach einer aktuellen Auswertung der Krankenkasse von 40,0 Prozent auf 39,3 Prozent. "Sowohl Frauen als auch Männer sollten die kostenfreien Früherkennungsuntersuchungen der gesetzlichen Krankenkassen besser nutzen", appellierte der Vorstandsvorsitzende der AOK Nordwest, Tom Ackermann. Wenn Krebs frühzeitig erkannt werde, bestünden gute Heilungschancen. (iss)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Marathon geht Amateuren richtig ans Herz

Wer sich als Amateur an einen Marathon wagt, ist trotz regelmäßigen Trainings kardial gefährdet. Studienautoren geben einen Tipp, um das Herz nicht so stark zu belasten. mehr »

„Das ist keine Propagandaschlacht“

Einige Passagen im geplanten Termineservice- und Versorgungsgesetz stoßen Ärzten sauer auf. Im Interview erläutern die drei KBV-Vorstände, warum sie zuversichtlich sind, dass sich Änderungen noch durchsetzen lassen. mehr »

TK senkt Zusatzbeitrag – Barmer nicht

Nach und nach geben die Krankenkassen ihren Beitragssatz für 2019 bekannt - nun tat dies die Kassen-Schwergewichte TK und Barmer sowie zwei weitere AOKen. Es zeichnen sich sinkende Zusatzbeiträge ab, aber nicht bei jeder Kasse. mehr »