Ärzte Zeitung, 08.03.2010

Zwei Milliarden Einsparungen bei Arzneien?

BERLIN (dpa/HL). Das Bundesgesundheitsministerium plant, mit Preisverhandlungen oder - alternativ - Höchstbeträgen für innovative Arzneimittel zwei Milliarden Euro jährlich einzusparen. Das berichtet "Focus" heute. Das Konzept dazu ist aber noch nicht fertig, so ein Ministeriumssprecher. Es entspricht in etwa auch den Vorschlägen, die aus der Industrie selbst kommen.

Der gesundheitspolitische Sprecher der Union, Jens Spahn, forderte von den forschenden Herstellern einen "Pharma-Soli". Der bisherige gesetzliche Rabatt von sechs Prozent auf den Herstellerabgabepreis solle für drei Jahre um zehn Prozent erhöht werden. Dies hatte es bereits einmal - 2003 - begrenzt auf ein Jahr gegeben.

Topics
Schlagworte
Arzneimittelpolitik (7760)
Personen
Jens Spahn (1192)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Für eine Welt ohne Typ-1-Diabetes

Ein hohes Risiko für Typ-1-Diabetes im Kindesalter erkennen und die Krankheit verhindern, ist das Ziel von Wissenschaftlern. Eine provokante PR-Aktion wirbt für ihre Arbeit. mehr »

Grippe-Impfsaison noch lange nicht vorbei!

Kein Land Europas erreicht die Influenza-Impfziele der WHO. Jetzt vor der Grippewelle appellieren Experten daher an Ärzte, noch möglichst viele Patienten zu schützen. mehr »

Wenn Insulin zum fetten Problem wird

Schon leicht erhöhte Insulinspiegel können offenbar Adipositas sehr stark fördern. Forscher haben sich den Zusammenhang angeschaut und empfehlen Intervallfasten – mit einer Einschränkung. mehr »