Ärzte Zeitung, 28.08.2008

Laumann fordert gleiches Geld für gleiche Leistung

KÖLN (iss). Der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) will sich für eine bundesweit einheitliche Honorierung der niedergelassenen Ärzte einsetzen.

Bei der Einführung des Gesundheitsfonds müsse dafür Sorge getragen werden, dass angesichts des bundeseinheitlichen Krankenkassenbeitrags die großen Unterschiede in der Arztvergütung zwischen den einzelnen Bundesländern abgebaut werden.

"Vor allem die kommende Aufstockung der Vergütung in Milliarden-Höhe muss dazu genutzt werden, dass gleiche Leistungen auch gleich bezahlt werden", sagte Laumann anlässlich eines Treffens mit den Vorsitzenden der Kassenärztlichen Vereinigungen Nordrhein und Westfalen-Lippe Dr. Leonhard Hansen und Dr. Ulrich Thamer sowie den beiden Kammerpräsidenten des Landes Professor Jörg-Dietrich Hoppe und Dr. Theodor Windhorst. "Es kann nicht sein, dass bayrische Ärzte weiterhin besser bezahlt werden als die Ärzte zwischen Rhein und Weser", betonte Laumann.

Der Minister und die Ärztevertreter waren sich darin einig, dass die Niedergelassenen nicht nur einheitlich, sondern auch besser bezahlt werden müssen.

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