Ärzte Zeitung, 20.11.2008

Hausärzteverband in Bayern drängt Kassen

MÜNCHEN (fst). Der Bayerische Hausärzteverband will den Druck auf die Kassen erhöhen, die nicht über Hausarztverträge mit dem Verband verhandeln wollen. "Unsere Geduld ist nun zu Ende.

Es kann nicht sein, dass die Betriebs- und Ersatzkassen ohne unseren Widerstand unsere Praxen ruinieren", heißt es in einem Rundfax der Verbandsspitze. Auch die Verhandlungen mit der AOK verliefen bisher "zäh".

Daher plant der Verband eine Urabstimmung aller bayerischen Hausärzte über eine zweiwöchige Praxisschließung Ende des ersten Quartals 2009 - sollte es bis dahin noch keinen AOK-Vertrag geben. Geplant ist zudem eine Plakataktion in den Praxen über die Kassen, die sich Vertragsverhandlungen verweigern.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (17782)
Krankenkassen (16766)
Organisationen
AOK (7127)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Mütter stellen früh die Weichen für Babys Gesundheit

Dicke Mutter = dickes Baby: Diese Gleichung geht oft auf - leider. Ernährungs-Experten tauschen sich daher auf einem Kongress über den frühen Einfluss der mütterlichen Ernährung u.a. auf das Diabetesrisiko des Kindes aus und geben Tipps. mehr »

Würden Ärzte Gröhe wählen?

In einer großen Umfrage fragten wir Ärzte: "Wenn der Bundesgesundheitsminister direkt vom Volk gewählt werden könnte, wen würden Sie wählen?" Lesen Sie hier die Antwort. mehr »

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »