Ärzte Zeitung, 08.04.2009

Krebsvorsorge findet im Nordosten größten Anklang

SCHWERIN (di). In Mecklenburg-Vorpommern gehen die Männer bundesweit am häufigsten zur Krebsvorsorge. Nach Angaben der Techniker Krankenkasse war 2007 jeder dritte Mann aus dem Nordosten ab 45 Jahren bei einer Krebsvorsorge (bundesweit 25 Prozent).

Allerdings liegen die Männer noch immer deutlich hinter den Frauen, von denen 64 Prozent zur Krebsvorsorge gingen. Die TK vermutet als Ursachen für die weiter schwache Resonanz geringes Gesundheitsbewusstsein und Angst vor einer Diagnose. Deutlich besser wird die Jugendgesundheitsuntersuchung J1 angenommen. Von 2001 bis 2007 stieg der Anteil der teilnehmenden Jugendlichen von 26 auf über 50 Prozent.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (17782)
Krebs (10358)
Organisationen
TK (2310)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Mütter stellen früh die Weichen für Babys Gesundheit

Dicke Mutter = dickes Baby: Diese Gleichung geht oft auf - leider. Ernährungs-Experten tauschen sich daher auf einem Kongress über den frühen Einfluss der mütterlichen Ernährung u.a. auf das Diabetesrisiko des Kindes aus und geben Tipps. mehr »

Würden Ärzte Gröhe wählen?

In einer großen Umfrage fragten wir Ärzte: "Wenn der Bundesgesundheitsminister direkt vom Volk gewählt werden könnte, wen würden Sie wählen?" Lesen Sie hier die Antwort. mehr »

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »