Ärzte Zeitung, 24.06.2009

Kammer will Klarheit über Kosten

Hamburger Senat soll sich zu Pandemie-Plan äußern

HAMBURG(di). Die Hamburger Ärztekammer hat Gesundheitssenator Dr. Dietrich Wersich in einer Resolution aufgefordert, für einen bestmöglichen Schutz im Falle einer Grippe-Pandemie zu sorgen. Bei einer Ausbreitung der Mexikanischen Grippe (Schweinegrippe) verlangt die Kammer, dass medizinisches Personal prophylaktisch Medikamente erhält, damit es die restliche Bevölkerung versorgen kann.

Der mit der Behörde abgestimmte Pandemie-Plan sieht vor, dass Krankenhäuser und Arztpraxen sich mit Atemschutzmasken, Einmal-Handschuhen, Schutz-Brillen und Kittel bevorraten. Wer die Kosten dafür trägt, ist noch nicht geklärt, die Behörde hat dazu bislang nicht reagiert. Kammerchef Dr. Frank Ulrich Montgomery forderte den Senator auf, Klarheit zu schaffen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Welcher Grippeimpfstoff ist für Senioren am besten?

Für ältere Menschen gelten spezielle Impf-Anforderungen, so die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie. Sie hat daher Tipps für Hausärzte zusammengestellt. mehr »

Personalmangel in der Pflege gefährdet Patienten

Die Gesundheitspolitik der künftigen Regierung wird einen Schwerpunkt bei Pflege setzen müssen. Davon zeigten sich Fachleute im Vorfeld des Kongress Pflege überzeugt. mehr »

Trivalente Impfstoffe jetzt wegwerfen?

Nach der Empfehlung der STIKO zum Einsatz von tetravalenten Impfstoffen stellt sich die Frage: Was soll jetzt mit noch vorhandenen, trivalenten Impfstoffen geschehen? mehr »