Ärzte Zeitung, 10.11.2009

Ärztekammer-Delegierte dringen auf PJ-Vergütung

MAINZ (eb). Die Vertreterversammlung der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz hat den Beschluss der Lehrkrankenhäuser in Rheinland-Pfalz gerügt, ab dem nächsten Jahr auf jegliche Vergütung der Medizinstudierenden im Praktischen Jahr (PJ) zu verzichten.

Sachleistungen für PJ'ler wie kostenfreies Wohnen, Verpflegung und Zuschüsse für Lehrbücher sollen danach auf 250 Euro monatlich begrenzt sein. Die Vertreterversammlung nannte es "unerträglich und unethisch", den angehenden Kollegen im Vollzeiteinsatz eine Vergütung vorzuenthalten. Dagegen zahlten Krankenhausträger wie Helios ihren PJ'lern 700 Euro im Monat.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchester bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »

Wird die Apple Watch zum Herzrhythmus-Monitor?

Die neue Smartwatch von Apple verfügt über einen EKG-Sensor. Über eine weitere App erkennt sie Vorhofflimmern. Wie sehen mögliche Einsatzszenarien aus? mehr »

Abtreibungsgegner darf Ärzte nicht Mörder nennen

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat einem katholischen Abtreibungsgegner Grenzen für Kritik an Ärzten aufgezeigt, die Schwangerschaftsabbrüche anbieten. mehr »