Ärzte Zeitung, 14.10.2010

Mehr Förderung für Demenzpatienten und Angehörige

DRESDEN (tt). Die sächsische Landesregierung will sogenannte niedrigschwellige Betreuungsangebote für Demenzkranke fördern. Der Entwurf der Betreuungsangeboteverordnung wurde vom Kabinett jetzt ins Anhörungsverfahren geschickt, teilte das Sozialministerium mit. Die Verordnung enthält Regelungen für die Unterstützung beim Auf- und Ausbau von ehrenamtlichen und Selbsthilfe-Gruppen.

Bisher unterstützen Land und Kommunen sächsische Pflegekassen, wenn diese niedrigschwellige Betreuungsangebote oder Modellvorhaben zur Erprobung von Versorgungskonzepten auf den Weg bringen - insbesondere für demenzkranke Pflegebedürftige und deren Angehörige. Diese Förderung soll nun "besser als bisher ermöglicht" werden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Dicker Hals = dickes Risiko fürs Herz

Nicht nur ein dicker Bauch spricht Bände – der Halsumfang eignet sich ebenfalls, um das kardiovaskuläre Risiko abzuschätzen. mehr »

Junge Ärzte müssen etwas zur Versorgung auf dem Land beitragen!

Politik und Verbände mühen sich ab, um junge Ärzte für die Versorgung auf dem Land zu begeistern. Blogger Dr. Jonas Hofmann-Eifler sieht die Verantwortung ein Stück weit auch bei sich und seinen Kollegen. mehr »

MDK lehnt Pflegeanträge seltener ab

Kommen die Pflegereformen bei den Versicherten an? Neuen Zahlen zufolge fallen weniger Antragssteller durchs Raster und erhalten somit Leistungen. mehr »