Ärzte Zeitung, 08.11.2010

Standorte gesucht für Gesundheitsforschung

BERLIN (eb). 27 Standorte haben sich beim Bundesforschungsministerium für den Aufbau von vier Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung qualifiziert. 77 Anträge von Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen waren insgesamt eingegangen. Der Wettbewerb geht nun in die zweite Runde. 2011 soll dann entschieden werden, wo das Deutsche Zentrum für Herz-Kreislaufforschung, das Deutsche Konsortium für Translationale Krebsforschung, das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung und das Deutsche Zentrum für Lungenforschung residieren sollen.

Bereits im Jahr 2009 hat die Bundesregierung zwei Deutsche Zentren der Gesundheitsforschung gegründet: das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung (DZD).

Empfohlen hat die Jury dem Bundesforschungsministerium folgende Standorte:

• Deutsches Zentrum für Lungenforschung (DZL): Gießen/Marburg, München, Heidelberg, Hannover oder Borstel/Lübeck.

• Deutsches Zentrum für Herz-Kreislaufforschung (DZHK): Frankfurt am Main, München, Heidelberg, Hamburg/ Lübeck, Göttingen, Berlin oder Greifswald.

• Deutsches Konsortium für Translationale Krebsforschung (DZK): Tübingen, Heidelberg, München, Freiburg, Frankfurt, Essen/Düsseldorf, Dresden oder Berlin.

• Deutsches Zentrum für Infektionsforschung (DZI): Braunschweig/Hannover, Hamburg, Köln/Bonn, Tübingen, München, Heidelberg oder Gießen.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (18240)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Warum ein Blinddarm auch nach der Op noch Ärger macht

Fälle wiederkehrender Appendizitis nach Appendektomie sind rar. Doch es sind offenbar sogar mehrere Rezidive möglich, wie ein Fall aus den USA zeigt. mehr »

CDU erwägt höhere GKV-Vergütung

Offiziell haben die Koalitionsverhandlungen zwar noch nicht begonnen. Doch: Die Union gibt bereits erste zarte Signale auf einen möglichen Kompromiss beim Ärztehonorar - inklusive einem Ende der Budgetierung. mehr »

Das sind die neuen Paul Ehrlich-Preisträger

Die Paul-Ehrlich-Stiftung ehrt dieses Jahr Forscher für ihre Arbeiten zum Tumor-Nekrose-Faktor mit ihrem mit 120.000 Euro dotierten Preis. Außerdem erkennen sie die Leistung eines Biochemikers zur Erforschung verschiedener Fettzelltypen an. mehr »