Ärzte Zeitung, 02.12.2010
 

Kardiologen gegen Öffnung der Kliniken

MÜNCHEN (chb). Der Bundesverband der niedergelassenen Kardiologen (BNK) wendet sich vehement gegen eine Öffnung der Kliniken für ambulante kardiologische Leistungen. Nur durch eine flächendeckende Präsenz niedergelassener Kardiologen könne sichergestellt werden, "dass auch ältere, multimorbide und in ihrer Mobilität eingeschränkte Patienten eine optimale Behandlung bekommen", so der BNK-Vorsitzende Dr. Norbert Smetak. Deshalb könne es nicht hingenommen werden, dass Kliniken "für die gleiche Leistung oft um den Faktor zwei bis drei höhere Vergütungen" erhielten, als Praxen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Frauen schuld an "Männergrippe"?

Jammernde Männer mit Erkältung sind keine Weicheier, sie leiden tatsächlich stärker. Das liegt wohl am Testosteron. Und an Frauen, die testosterontriefende Männer bevorzugen. mehr »

Stammzellgesetz – Bremse für Forscher?

2002 gab es um die Forschung an menschlichen embryonalen Stammzellen eine hochemotionale Debatte. Heute ist der Pionier von ehedem mit dem Stand seiner Arbeit zufrieden. Doch nicht nur er fürchtet durch das Stammzellgesetz Nachteile für Forscher in Deutschland. mehr »

Ebola-Überlebende auch 40 Jahre später noch immun

Eine Forscherin machte sich auf die Suche nach den Überlebenden des ersten Ebola-Ausbruchs – und verspricht sich davon wichtige Erkenntnisse. mehr »