Ärzte Zeitung, 02.12.2010

Kardiologen gegen Öffnung der Kliniken

MÜNCHEN (chb). Der Bundesverband der niedergelassenen Kardiologen (BNK) wendet sich vehement gegen eine Öffnung der Kliniken für ambulante kardiologische Leistungen. Nur durch eine flächendeckende Präsenz niedergelassener Kardiologen könne sichergestellt werden, "dass auch ältere, multimorbide und in ihrer Mobilität eingeschränkte Patienten eine optimale Behandlung bekommen", so der BNK-Vorsitzende Dr. Norbert Smetak. Deshalb könne es nicht hingenommen werden, dass Kliniken "für die gleiche Leistung oft um den Faktor zwei bis drei höhere Vergütungen" erhielten, als Praxen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Herpes-Viren unter Alzheimerverdacht

Die Virus-Hypothese erhält neue Nahrung: Herpesviren könnten mit einer Alzheimererkrankung zusammenhängen. Eine Reaktivierung der Viren könnte die Krankheit befeuern. mehr »

Das alles muss das Verarbeitungsverzeichnis enthalten

Zur Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung müssen Arztpraxen ein "Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten" anlegen. Was darin alles aufgeführt werden muss, fassen zwei Medizinrechtler zusammen. mehr »

Übermüdete Teens oft adipös und hyperton

Sowohl zu kurzer als auch schlechter Schlaf erhöht bei Jugendlichen das kardiometabolische Risiko. In der bisher größten Studie zum Thema wirkten sich entsprechende Defizite negativ auf Taillenumfang, Blutdruck und Lipide aus. mehr »