Ärzte Zeitung, 25.03.2012

Substituierende Ärzte wollen Gesetzesänderung

NEU-ISENBURG (eb). Der Dachverband substituierender Ärzte Deutschlands (DSÄ) hat den Gesetztgeber aufgefordert, die Rahmenbedingungen der Substitution zu ändern.

Die gerade gestartete 26. Verordnung zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher Vorschriften sei dazu eine Gelegenheit, "die die politisch Verantwortlichen nicht ungenutzt verstreichen lassen sollen", teilte der Verband mit.

Der Verband weist darauf hin, dass alternative Substanzen zu Methadon in der Substitutionstherapie verstärkt eingesetzt werden sollten. So hätte der Tod der elfjährigen Chantal aus Hamburg verhindert werden können.

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